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 Der Zusammenhang zwischen kognitiv verzerrten Sichtweisen und mit dem Vorliegen einer pädosexuellen Präferenzstörung

Sabrina Eberhaut

 

Die Diagnose einer pädosexuellen Präferenzstörung ist sowohl in risikoprognostischer Hinsicht als auch für die Etablierung geeigneter therapeutischer Interventionsmaßnahm von erheblicher Bedeutung, stellt GutachterInnen allerdings immer wieder vor Herausforderungen. Dies nicht nur, weil die entsprechenden sexuellen Neigungen von den zu Begutachtenden oftmals zumindest in ihrem Schweregrad verleugnet werden, sondern auch, weil die Betroffenen ihre Devianz vor dem Hintergrund entsprechender kognitiver Verzerrungen oftmals auch gar nicht selbst erkennen und somit auch nicht darüber sprechen können. Aus diesem Grund kommt der Identifikation indirekter Marker eine wichtige Rolle zu, um eine möglichst treffsichere Diagnose zu gewährleisten. Der Vortrag widmet sich dieser Thematik und beleuchtet, inwiefern kognitive Verzerrungen mit dem Vorliegen einer pädosexuellen Präferenzstörung in Zusammenhang stehen und damit solche Marker darstellen könnten.

 

Sabrina Eberhaut ist als Klinische und Gesundheitspsychologin an der Begutachtungs- und Evaluationsstelle für Gewalt- und Sexualstraftäter (BEST) des Bundesministeriums für Justiz (BMJ) in Wien tätig. Ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Sexualdelinquenz, Gutachtenerstellung, Diagnostik und Risikoprognose.